Verkehrsfreigabe der Nordkammer Schleuse Kersdorf

Verkehrsfreigabe der Nordkammer Schleuse Kersdorf

Am Donnerstag, 05. September 2013, wurde die Nordkammer der Schiffsschleusenanlage Kersdorf an der Spree-Oder-Wasserstraße (SOW-km 89,73) feierlich für den Verkehr freigegeben. Im Auftrag des Bundes ließ das Wasserstraßen-Neubauamt Berlin die Schleuse für 14 Millionen Euro grundhaft instandsetzen und verlängern.

In den vergangenen 3 Jahren wurde der über 100 Jahre alte Kammerteil durch die ArGe Nordkammer Schleuse Kersdorf bereichsweise abgetragen, neu aufbetoniert und das alte Unterhaupt erneuert. Durch die in Spundwandbauweise vorgenommene Verlängerung der Schleusenkammer können nun auch 115-m-Schiffe die Schleuse ohne Koppelmanöver passieren. Das neue Oberhaupt beinhaltet ein Drehsegmentttor, über das die Kammer befüllt wird.

Als technisches Büro der ArGe Nordkammer Schleuse Kersdorf (Bickhardt Bau AG und Schäfer-Bauten GmbH) plante die Planungsgemeinschaft Tief- und Wasserbau GmbH baubegleitend den Massivbau, den konstruktiven Wasserbau und koordinierte die Schnittstellen zu den Fachplanungen Stahlwasserbau, Maschinenbau und Elektrotechnik.

(hier finden sie weitere Informationen zum Bauvorhaben Schleuse Kersdorf)

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Schleusenabmessungen
9,8 × 115 m
Mittlere Hubhöhe
2,90 m
OH-Verschluss
Drehsegmenttor
UH-Verschluss
Stemmtor

Kategorie: Nachrichten

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