Ersatzneubau Wehr und Schleuse 131 im Bürgerfließ

Auftraggeber
Landesumweltamt Brandenburg
Regionalabteilung Süd
Referat RS 6 Cottbus
Leistungsumfang
Objektplanung
Tragwerksplanung
Örtliche Bauüberwachung
Bauausführung
2004 bis 2005
Baukosten
ca. 1.000.000 € (einschl. Schleuse)
Spree
Staubohlenwehr mit Losständern

Vorhabensbeschreibung:

Nahe der Ortschaft Lübbenau im Spreewald befindet sich die Staustufe Wehr 131, auch “Kossoaschleuse” genannt. Diese ist Bestandteil des Staugürtels IVa. Diese Staustufe, bestehend aus einem 13,50 m breiten Staubohlenwehr und einer massiven 4 × 10 m – Kahnschleuse wurde 1936 errichtet, war jedoch mittlerweile so marode, dass sie einer dringenden Erneuerung in Form eines Ersatzneubaues bedurfte.

Durch die geänderten wasserwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurde die Wehrbreite verringert und dafür eine Fischaufstiegsanlage und eine komfortable Bootsschleppe “Bootsrolle” errichtet. Die Maßnahme wurde vom Land Brandenburg und der Europäischen Union finanziert.

Wehr:
Staubohlenwehr mit Losständern
Gesamtbreite: 9,00 m (6 × 1,50 m)
Tosbeckenlänge: 7,00 m
Wehrverschlüsse als Holzstaubohlen
Fischaufstieg:
Vertical- Slot- Pass
Beckenanzahl: 3
Beckenbreite: 1,20 m
Beckenlänge: 1,90 m
Bootsrolle:
22 Rollen, auf einer 20,20 m langen, mit Holzbohlen ausgefachten Rampe
Länge einschließlich Anlegestege: 34,70 m
Spree

Fischaufstieganlage als Schlitzfischpass, Ansicht vom Unterwasser.
Der Schlitzpass ist zwischen Spundwänden eingebaut, die Täler sind nicht verkleidet.

 
Spree

Bootsrolle im Bau, deutlich ist die Holzausfachung mit den eingebauten Gummirollen eines Gurtförderers zu erkennen.

Kategorie: Wehre und Schleusen

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