Planungsgemeinschaft Tief- und Wasserbau GmbH

Beratende Ingenieure, VBI

(06/2026) Mit der offiziellen Freigabe des „Fünf-Seen-Verbunds“ im Lausitzer Seenland wurde am 29. Juni 2026 ein Meilenstein des Strukturwandels in der Lausitz erreicht. Bei einem Festakt am Sedlitzer See würdigten die Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen, Dietmar Woidke (SPD) und Michael Kretschmer (CDU), die Fertigstellung dieses einzigartigen Infrastrukturprojekts.

Damit sind Senftenberger See, Geierswalder See, Partwitzer See, Sedlitzer See und Großräschener See erstmals komplett über schiffbare Kanäle miteinander verbunden. Alle fünf Seen entstanden durch Flutung ehemaliger Braunkohlentagebaue.

Mit einer zusammenhängenden Wasserfläche von rund 5.300 Hektar erreicht das neue Wassersportrevier nahezu die Hälfte der Fläche der Müritz. Die Lausitzer und mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) schließt mit diesem Projekt ein zentrales Kapitel ihrer langjährigen Sanierungsarbeit in der Lausitz erfolgreich ab.

Auch die PTW Planungsgemeinschaft Tief- und Wasserbau war mehrfach an maßgeblichen Abschnitten der Realisierung des Seenverbunds und der Schiffbarmachung der Überleiter beteiligt. Bereits im Jahr 2013 wurde der Koschener Kanal mit zwei Tunnelbauwerken und Schleuse fertiggestellt und für die Schifffahrt freigegeben. Im Jahr 2019 folgte der Barbarakanal.

Zuletzt war PTW als Planer sowie in der Oberbauleitung an den Überleitern 10 (Sornoer Kanal) und 11 (Ilsekanal) tätig und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Vollendung des Seenverbunds und der wassertouristischen Erschließung.