Planungsgemeinschaft Tief- und Wasserbau GmbH

Beratende Ingenieure, VBI

Schlagwort: Ingenieurbauwerk

(07/2025) Mit einem öffentlichen Schleusenfest nahm die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung am 24. Juli die Staustaufe Steinhavel feierlich in Betrieb. In fünf Jahren Bauzeit wurden alle wasserbaulichen Anlagen vollständig ersetzt und die ökologische Durchgängigkeit mit Hilfe einer neuen Fischaufstiegsanlage hergestellt.

Bereits im Winter 2020/21 wurden die beiden Vorhäfen der Schleuse bedarfsgerecht modernisiert und zeitgemäß ausgerüstet. Die neue Schleuse ist seit Mai 2022 in Betrieb und läuft ab diesem Jahr im halbautomatischen Selbstbedienungsbetrieb. Jährlich passieren rund 25.000 Wasserfahrzeuge die Staustufe. In 2025 wurden die neue Fischaufstiegsanlage, eine moderne Bootsschleppe und das Betriebgebäude fertiggestellt.

(mehr …)
AuftraggeberWasser- und Bodenverband „Nördlicher Spreewald“
Zeitraum2020 bis 2024
Baukostenca. 5,0 Mio €
LeistungsumfangObjekt- und Tragwerksplanung Lph 1 bis 9
Hydraulische Berechnungen
Bauleitung und Bauüberwachung

Die Stauanlage Lehnigksberg dient der Wasserstandsregulierung der Berste und des Stadtgrabens im Stadtgebiet von Lübben. Nachdem starke Schäden an den Beton- und Stahlwasserbauteilen des 1966 errichteten Wehres und an der Kahnschleuse festgestellt wurden und auch die ökologische Durchgängigkeit nicht gegeben war, wurde der Ersatzneubau der Stauanlage im Auftrag des Wasser- und Bodenverbandes „Nördlicher Spreewald“ von 2020 bis 2022 in Arbeitsgemeinschaft mit der IPROconsult GmbH geplant. Die Bauausführung erfolgte in den Jahren 2023 bis 2024 durch die STRABAG AG Sonderbau Lübben.

BauherrBTB Blockheizkraftwerks- Träger- und Betreibergesellschaft mbH Berlin
BauausführungSTREICHER Tief- und Ingenieurbau Jena GmbH & Co. KG
Zeitraum2019 – 2022
Projektkostenca. 1,9 Mio € (Wasserbau)
LeistungsumfangObjekt- und Tragwerksplanung Lph 3 bis 7

Die BTB Blockheizkraftwerks- Träger- und Betreibergesellschaft mbH Berlin ist ein Energiedienstleister. Dieser betreibt im Berliner Südosten mehrere Heizkraftwerke und ein regionales, in sich geschlossenes Fernwärmeverbundnetz. Das Netz reicht vom Plänterwald im Norden bis zum Flughafen Schönefeld im Süden und von der Gropiusstadt im Westen bis nach Köpenick im Osten.

Die geplante Erweiterung des Heizkraftwerks am Standort Berlin-Schöneweide um zwei Flusswasser-Großwärmepumpen bedingt die Anpassung des Kühlwasser-Bestandssystems. Der perspektivische Betrieb mit einem Volumenstrom von 750 m³/s erfordert neue Entnahme- und Auslaufbauwerke an der Spree-Oder-Wasserstraße (SOW) bei km 27,5, die dem Wärmepumpenprozess das Flusswasser zuzuführen und wieder in die Spree einzuleiten.

(mehr …)