(07/2025) Mit einem öffentlichen Schleusenfest nahm die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung am 24. Juli die Staustaufe Steinhavel feierlich in Betrieb. In fünf Jahren Bauzeit wurden alle wasserbaulichen Anlagen vollständig ersetzt und die ökologische Durchgängigkeit mit Hilfe einer neuen Fischaufstiegsanlage hergestellt.
Bereits im Winter 2020/21 wurden die beiden Vorhäfen der Schleuse bedarfsgerecht modernisiert und zeitgemäß ausgerüstet. Die neue Schleuse ist seit Mai 2022 in Betrieb und läuft ab diesem Jahr im halbautomatischen Selbstbedienungsbetrieb. Jährlich passieren rund 25.000 Wasserfahrzeuge die Staustufe. In 2025 wurden die neue Fischaufstiegsanlage, eine moderne Bootsschleppe und das Betriebgebäude fertiggestellt.
(mehr …)(05/2022) Nach nur acht Monaten Bauzeit wurde die Schleuse Steinhavel am 27. Mai 2022 zum Beginn der Hauptsaison wieder für den Schiffsverkehr freigegeben. Wegen der Bauarbeiten war die Obere Havelwasserstraße seit September 2021 für den Bootsverkehr gesperrt. Sie gehört zu den wichtigsten Wassertourismuswegen zwischen Berlin und der Müritz.
(mehr …)(10/2021) Mit einem symbolischen Rammschlag wurde am 01. Oktober das dritte und größte Baulos für den Ersatzneubau der Staustufe Steinhavel eröffnet. Es beinhaltet u.a. den Neubau der Schleuse, des Wehres und einer Fischaufstiegsanlage.
Der Zuschlag für das Baulos ging an ein Konsortium bestehend aus den Baufirmen Otto Mette Wasserbau GmbH & Co. KG, EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH Lindow und STRABAG AG Direktion Nord-Ost Bereich Sonderbau Lübben.
(mehr …)(11/2020) Im Auftrag des Wasserstraßen-Neubauamtes Berlin werden die Vorhäfen an der Staustufe Steinhavel bei OHW-km 64,3 ausgebaut und neu ausgerüstet. Es erfolgen Arbeiten zur Hangsicherung und für den Ersatz der Ufereinfassung und Sportbootwartestellen.
Die im Baulos 2 vorliegende Baumaßnahme ist Bestandteil der Grundinstandsetzung der gesamten Staustufe mit Wehranlage, Fischaufstieg und Schleuse. Baulos 1 umfasste die Herstellung der Betriebsgeländezufahrt und der Kreuzung des Wehrgrabens und konnte im September abgeschlossen werden.
(Foto: WNA Berlin)